Stadtliga

Wie im Vorjahr entwickelte sich an der Spitze wieder ein Zweikampf zwischen Stadtmeister VSM Städtebau und TuS Leutzsch I. Doch diesmal hatten zur Halbzeit die Leutzscher die Nase vorn. Dieses Duell, in dem auch BSV Schönau II zeitweise mitmischte, hielt bis zum letzten Spieltag an. Am Ende hatten die Leutzscher mit einem Punkt Vorsprung die Nase vorn und konnten den Titelverteidiger auf Platz 2 verweisen. Die Schönauer haben ihren Leistungsanstieg auch in der Rückrunde bestätigt, auch wenn ihnen am Ende etwas die Luft ausging. Platz 3 aber war ihnen schon länger sicher. Überraschend steht Nonplusultra auf dem 4. Platz, den die Mannschaft schon nach der Hinrunde einnahm.  Der Umzug auf den Kantatenweg scheint der Mannschaft gut bekommen zu sein. BSV Schönau I holte in der Rückrunde einen Punkt mehr als in der Hinrunde und verbesserte sich vom 7. auf den 5. Platz. Diesen Platz konnte TSV 1886 Markkleeberg nicht halten, holten sie im Frühjahr nur noch 8 (gegenüber 13 Punkte nach der 1. Serie) Punkte, womit sie aber noch den 6. Platz belegen konnten. Auch LSV Stahlfeuer hatte eine schwächere zweite Runde, was sie fast noch in Abstiegsnöte brachte.  Die Minimalisten stellen die Victorianer dar. Mit 7 Unentschieden bei 18 Spielen haben sie zu viele Punkte liegen gelassen, um besser als auf Platz 8 einzukommen.  Die beiden nach der Hinrunde abgeschlagenen Teams FV Brainstorm (nur 2 Punkte) und Aufbau Entwurf (nur 1 Punkt) drehten in der Rückrunde mächtig auf. Die Männer von der Prager Straße holten 15 Punkte. Das wurde nur von TuS und von VSM Städtebau übertroffen. trotzdem konnte man den 9. Platz nicht verlassen, was normalerweise den Abstieg bedeutet hätte. Da aber niemand weiter aufsteigen wollte, wurde ihre Aufholjagd doch noch mit dem Klassenerhalt belohnt. FV Brainstorm spielte in der Rückrunde 11 Punkte ein und war damit besser als einige vor ihr liegenden Mannschaften.Trotzdem fiel sie auf den letzten Platz zurück und muss im nächsten Spieljahr in der Stadtklasse antreten.

Torschützenbeste

St. Schmidt (TuS Leutzsch I)  15
Chris Auerswald (Städtebau)  13
Rico Albrecht (NPU)  10
Gordon Lanewski (Schönau II)   9
Thomas Linke (Schönau II)   9
Mario von Suntum (TuS Leutzsch)   7
Jan Schünemann (Städtebau)   6
Mathias Hansen (NPU)   5
Steffen Kühn (Schönau I)   5

 

Stadtklasse
Lagen nach der Hinrunde die ersten 5 Mannschaften eng beisammen (nur 3 Punkte Differenz), setzte sich Tus Leutzsch II im Frühjahr noch eindeutig von den mitkonkurrenten ab. Am Ende wurden 8 Punkte Vorsprung vor dem Zweiten VSM Connewitz "erwirtschaftet". Die Connewitzer verteidigten ihren zweiten Platz aus der Hinrunde mit Erfolg, verzichteten aber auf ihr Aufstiegsrecht. Inzwischen kam es noch schlimmer: die Mannschaft hat sich aus dem Volkssportbereich zurückgezogen. Die Stdtwerke verbesserten sich vom 4. auf den 3. Platz. Auch sie wollen den freigewordenen Aufstiegsplatz nicht einnehmen, so dass es also nur einen Aufsteiger gibt. Dahinter belegte der 1. FC Lok in der Endabrechnung den 4. Platz. Die Spielvereinigung konnte ihren 3. Platz nach der Hinrunde nicht verteidigen, holte nur noch 6 Punkte und fiel auf den 6. Rang noch hinter TSV Wahren zurück.  LFC 07 hat den Anschluss an das Mittelfeld halten können und ist Siebter geworden. Turbine, Tapfer und Roter Stern I lagen schon im Herbst auf den Plätzen 8 bis 10. Tapfer konnte noch mit Turbine die Plätze tauschen, was ihnen den Klassenerhalt einbrachte. Turbine und Roter Stern müssen runter in die Kreisklasse.
 

Torschützenbeste

Peter Börnewitz (TuS II) 19
Felix Hiestermann (Connewitz)  9
Stanley Möschke (1.FC Lok)  8
Philipp Schubert (1.FC Lok)  8
Tarik Leipziger (Spvgg.)  7
Sebastian Gritzka (Stadtwerke)  7
Uwe Jeremiasch (Wahren)  7
Oliver Kunow (Stadtwerke  7
Jens Schubert (Turbine)  7


Kreisklasse
Die Kreisklasse spielt mit ihren 12 Mannschaften einen anderen Modus. Zwei Spieltage der Hinrunde stehen noch aus, dann teilt sich die Staffel . Die Plätze 1 bis 6 spielen dann in einer einfachen Runde um den Aufstieg, während die anderen Mannschaften eine Platzierungsrunde bestreiten.
Die Aufstiegsrunde erreichten Motor Gohlis Nord II, PKM Anlagenbau, Roter Stern II, Energetik, Holzhausen und Dölzig. Da die Punkte aus der Vorrunde mitgenommen wurden, hatten die ersten drei Mannschaftendie besten Karten für den Aufstieg. Die Gohliser meisterten die Runde souverän und waren vom ersten Platz nicht mehr zu verdrängen. PKM konnte noch an Roter Stern II (die aber im nächsten Spieljahr in den Amateurbereich wechseln) überholen und spielt künftig ebenfalls in der Stadtklasse




Torschützenbeste